Globale Klimapolitik in einer brüchigen Weltordnung

Deutlich unter zwei Grad müsse die globale Erwärmung bis 2100 verglichen mit dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden – darauf hat sich die Weltgemeinschaft im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris geeinigt. So klar dieses Ziel erstmals völkerrechtlich verbindlich definiert ist, so unklar ist der Weg dorthin – auch in Anbetracht aktueller weltpolitischer Entwicklungen und Krisen.

Dreißig Jahre Klimapolitik: Kommen wir voran? Warum ist kooperatives Verhalten in der internationalen Klimapolitik eigentlich so schwierig? Internationale Klimapolitik: Aktuelle Herausforderungen aus der Perspektive deutscher Außenpolitik. Klima, Kohle und Armutsbekämpfung – Herausforderungen für Klimapolitik in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit diesen Themen beschäftigt sich das Colloquium Fundamentale am KIT mit folgenden Gästen:

Prof. Dr. Miranda Schreurs, Professorin für Umwelt- und Klimapolitik, Hochschule für Politik an der Technischen Universität München, Donnerstag, 10. November 2022, 18 Uhr.

Prof. Dr. Martin Kesternich, Stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomik“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim, Donnerstag, 24. November 2022, 18 Uhr.

Dr. Marian Feist, Wissenschaftler in der Forschungsgruppe Globale Fragen, Stiftung Wissenschaft und Politik, Donnerstag, 8. Dezember 2022, 18 Uhr.

Prof. Dr. Jan Steckel, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaschutz und Entwicklung am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), Donnerstag, 19. Januar 2023, 18 Uhr.

Die Veranstaltungen finden im NTI-Hörsaal, Geb. 30.10, KIT Campus Süd, Engesserstraße 5, EG statt.